Eine Firma die versucht den Ur Gedanken der Fliegerei in Deutschland wieder aufleben zu lassen. Mit Erfolg. In den letzten 3 Jahren wurden fast 50 Exemplare verkauft. Das Ultraleichtflugzeug, jenes aber nicht gerne als solches gesehen wird, bewegt sich in den Regularien des Ultraleichtfluges. Wir finden ein MTOW von 600kg und ein Rettungsgerät. Die Ausstattung geht von spartanisch bis zum modernen Glaskockpit. Moderner Rotax oder kultiger Sternmotor. Ob sich das beißt, muss dann jeder Besteller dieses Flugzeuges für sich selbst entscheiden. Fakt ist, mit dem Sternmotor hat die A50 300km weniger Reichweite und braucht mehr Zuwendung als ihr Rotax Ponton. Weiters spürt man den größeren widerstand auch in der Reiseleitung. Diese nimmt bis zu 10 km/h ab. Junkers beton aber, dass es ihnen ausdrücklich um das Erlebnis geht und nicht um ein gutes reiseflugzeug.
Die A60 versucht eine moderne Version zu sein. Aber nicht ganz so konsequent wie die A50. Man findet beim ersten Überblick ein schönes großes Flugzeug. Die Optik, im gewohnten Aluminium aber schnittig und durchaus als modern zu bezeichnen. Hier sieht man deutlich den guten Spagat zwischen der moderne und der Pragmatik. Das optionale Einziehfahrwerk verspricht effizients. Aber hier endet die moderne. Es gibt weder Klappen noch andere die effizient folgenden Maßnahmen. Man will simple bleiben und nicht komplex. Und hier verliere ich persönlich den Faden. Man hat mit der A50 ein wunderbar einfaches Produkt, warum will man mit einem ohnehin völlig neu entwickelten Flugzeug nicht in die moderne rutschen? Die A60 hätte das Zeug dazu. Mit ursprünglichen Mitteln und Materialien, in Sachen Bautechnik zu bestechen.
Eine weitere Erneuerung bei Junkers sind Uhren. Junkers Uhren GmbH gibt es ja schon lange. Ob diese Glücklich sind über den neuen gleichnamigen Mitbewerber?